Aktuell: Notbetrieb der UdK aufgrund der Covid-19-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Situation um das Coronavirus finden die Sitzungen von AStA, StuPa und FSRK digital statt. Die genauen Abläufen werden gerade erarbeitet, aber wir informieren euch so schnell wie möglich über das weitere Vorgehen. Bleibt gesund und bleibt zuhause!

Projektförderung AStA

Die AStA-Projektförderung wird vorerst bis zum 31.03.2021 ausgesetzt, um Studierende in Zeiten der Corona-Krise zu unterstützen. Wir bitten Euch von Bewerbungen für eine AStA-Projektförderung abzusehen und Euch bei Euren FSR und/oder bei der FSRK zu bewerben. Vielen Dank für Euer Verständnis.

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Allgemeiner Studierendenausschuss

Die AStA-Sitzungen finden jeden Montag statt, alle Studierenden sind herzlich eingeladen zu kommen. Wenn ihr Themen ansprechen oder vorstellen wollt setzt euch vorher mit einem der Referate in Kontakt.

Sitzungen im Wintersemester 2019/20:
Immer Montags, 18:00 Uhr, Hardenbergstraße 33, Raum 9d

Sprechstunde für Soziales:

nach Vereinbarung per E-Mail 

BITTE IN DEN SPAM-ORDNER GUCKEN! UNSERE MAILS LANDEN OFT DA!

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Studierendenparlament

Das StuPa tagt einmal im Monat während der Vorlesungszeit. Außerordentliche Sitzungen werden hier angekündigt.

Sitzungen in der Wahlperiode 2020/21:
Mittwochs um 18:00 Uhr / online
 

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Fachschaftsrätekonferenz (FSRK)

Die FSRK tagt mindestens zwei mal im Semester.
 

OPEN CALL FÜR EIGENART

13.05.19 • admin_asta

Wir möchten über unseren aktuellen Open Call für das AStA-Magazin "Eigenart" informieren. Das Thema der kommenden Ausgabe lautet: ‘Über Schwierigkeiten reden'. Die Eigenart erscheint zum Rundgang im Juli 2019.

Ob Text, visuell oder anders: Teile deine Gedanken zum Thema und sende uns deinen Beitrag für die Eigenart an kommunikation@asta-udk-berlin.de, dem AStA UdK Berlin Magazine. Egal auf welcher Sprache. Deadline: 5. Juni 2019.

Außerdem

1) Für eine Fotoserie suchen wir Plüschtiere. Hast du zu Hause ein Stofftier und es macht dir nichts aus, deine Geschichte über dich und dein Stofftier zu erzählen? Wir würden uns freuen, auch Fotos von ihr/ihm zu haben. Schreib an kommunikation@asta-udk-berlin.de

2) Neu in der Stadt? Für Kurzinterviews suchen wir Studierende, die in den letzten Jahren aus einer anderen Stadt nach Berlin gezogen sind und regelmäßig dorthin zurückkehren (z.B. weil ihre Familie dort lebt). Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören: +49 1772406697.

3) Wenn du Hilfe bei Schwierigkeiten brauchst, kann der AStA dich unterstützen: Anti-Diskriminierung (anti-dis@asta-udk-berlin.de) Soziales & Finanziell (soziales@asta-udk-berlin.de)

Teil mit uns von deinen Erfahrungen mit Diskriminierung auf dem Campus

16.04.19 • admin_asta

Erzähl uns, was passiert ist: Bist du an der UdK aufgrund Ihres Geschlechts, Ihrer Sexualität, Ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Ihrer Kultur, Ihres Alters, Ihrer Gesundheit oder Ihrer Sprachkenntnisse diskriminiert worden? Der AStA sammelt Berichte, um das Bewusstsein der Fakultäten für die aktuelle Situation an der UdK zu schärfen. Du kannst an anti-dis@asta-udk-berlin.de schreiben.

Alle Berichte werden anonym gehalten.

Stellenausschreibung: AStA-Büro

09.04.19 • admin_asta

Ausschreibung einer Stelle für das

Büro des AStA

Der Allgemeine Studierendenausschuss der UdK Berlin sucht eine studentische Hilfskraft für das Protokoll-schreiben und seine Büroorganisation im Umfang von 20 Stunden pro Monat. Die Tätigkeit wird nach Tarifvertrag

TVStud III mit einem derzeitigen Stundenlohn von 12,30 Euro vergütet. Die Anstellung ist auf ein Jahr befristet.

Eine Verlängerung ist möglich und erwünscht.

Anstellungsbeginn: 01. Juni 2019

Aufgaben

• Protokollieren der Sitzungen des AStA und Nachbereitung der angefertigten Protokolle

• Archivieren und Einpflegen der Protokolle auf der Webseite und dem Server des AStA

• Betreuung eines E-Mail-Accounts (Weiterleitung von Gremieneinladungen und Annahme von Anträgen)

• ggf. Bestellen von Büromaterial

Anforderungen

• Immatrikulation an einer deutschen Hochschule

• sehr gute Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Sprache

• Kenntnisse vom Verfassen von Inhalts- und Beschlussprotokollen (oder die Bereitschaft, diese zu erwerben)

• gute Kenntnisse von Office-Anwendungen

• Erfahrungen im Pflegen von Webseiten (oder die Bereitschaft, diese zu erwerben)

• Diskretion und Verschwiegenheit, insbesondere bei nicht-öffentlichen Angelegenheiten

Die Sitzungen des AStA finden während der Vorlesungszeit wöchentlich und in der vorlesungsfreien Zeit zweimal

im Monat statt, das Zeitfenster wird dabei jeweils auf ein bis drei Stunden angesetzt.

Die Sitzungstermine werden einvernehmlich zwischen allen Teilnehmer*innen (also auch dir) vereinbart, in der

Regel finden die Sitzungen montags um 18:00 Uhr statt.

Der AStA setzt sich für eine antidiskriminatorische Einstellungspolitik ein und legt Wert auf Chancengleichheit und Diversität. Bewerbungen von Menschen mit Migrationserfahrung und/oder -hintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Anerkannte Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weise auf deine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Schicke dein Bewerbungsschreiben als PDF mit Lebenslauf (ohne Foto) bis zum 01. Mai 2019

an:

Christine Reiß, Referat für Personal

E-Mail: personal@asta-udk-berlin.de

Sollten wir dich anhand deiner Unterlagen für geeignet halten, werden wir dich in der darauffolgenden Woche zu einem Bewerbungsgespräch einladen. Wir freuen uns auf dich!

Aufruf zur Demonstration #MIETENWAHNSINN Samstag 6.4.2019

05.04.19 • admin_asta

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/berlingegenmietenwahnsinn/photos/gm.1817173615055163/252922252257345/?type=3&theater

Liebe Kommiliton*innen,

das "Recht auf Wohnen" ist nicht nur in der Berliner Verfassung, sondern auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert.[1] Das ist auch gut so und schließt zum Glück auch uns Studierende mit ein. Leider ist es dennoch so, dass jedes Jahr pünktlich zum Semesterstart in der ganzen Stadt die Alarmglocken klingeln. Die Nachfrage übersteigt das Angebot gerade zu diesem Zeitpunkt um ein Vielfaches. Wer einmal einer Wohnungsbesichtigung oder einem WG-Casting beiwohnen musste, weiß wie angespannt die Gemüter der Suchenden sind. Ein Klima der Angst vor sozialem Abstieg, vor Verdrängung und nicht zuletzt vor der Wohnungslosigkeit durchzieht die Straßen, Hausflure und WG-Küchen dieser Stadt. Das StudierendenWERK musste zum vergangenen Semesterstart wiederholt Notunterkünfte für Studierende einrichten, um die Gefahr der Obdachlosigkeit abzufangen.

Das Warten auf einen Wohnheimplatz des StudierendenWERKs dauert ein bis drei Semester. Kein Wunder, denn auf knapp 191.000  Studierende kommen bloß 9500 Plätze (Stand WS 2018/19). Mit einer Quote von knapp 5 % ist Berlin damit Schlusslicht im Ländervergleich. Immerhin wird hier reagiert und neu gebaut. Aber 5000 entstehende Plätze bis 2022 sind immer noch eindeutig zu wenig.

Der Hauptteil der Studierenden ist also auf den privaten Wohnungsmarkt angewiesen. In keiner anderen deutschen Stadt steigen die Preise für WG-Zimmer so rasant wie in Berlin. Durchschnittlich 397 EUR werden mittlerweile pro WG-Zimmer verlangt und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr. Eine 30 m² große Einzimmerwohnung kostet im Schnitt satte 523 EUR warm (4 % mehr als 2018).[2] Im BAföG-Höchstsatz (735 EUR bei > 25 Jährigen) sind gerade einmal 250 EUR Wohnpauschale enthalten. Das sind angesichts der Marktpreise lediglich Symbolzahlungen, die Vollzeit-Studis ohne Nebenjob bewusst unter die Armutsgrenze rutschen lassen.

In einer FU-Info-Veranstaltung zum Semesterstart 2017 wurde vorgerechnet, dass Vollzeit-Studis 53 Stunden pro Woche für das Studium aufwenden. Bei denen, die neben dem Studium noch Geld dazuverdienen müssen ist die Überbelastung also vorprogrammiert. Der Wohnungsmarkt, das Bildungssystem und die prekären Arbeitsverhältnisse für studentische Beschäftigte: das Alles hat Auswirkungen auf unser Leben und unsere Gesundheit. Das zeigt auch der aktuelle Barmer Arztreport. So wurden 2016 38 % mehr psychische Erkrankungen bei 18- bis 25-Jährigen diagnostiziert als noch 2005 - bei Depressionen waren es sogar 76 % mehr.[3]

Die studentische Selbstverwaltung versucht die Studierenden wo es nur geht mit Anwaltssprechstunden und Beratungen zu unterstützen. Doch auch hier sind unsere Angebote vielfach überlaufen, Mietrechtsfragen häufen sich und immer mehr Studis eröffnen uns, dass sie aufgrund von finanziellen und/oder psychischen Gründen das Studium unter- oder abbrechen müssen. Auch die LandesAstenKonferenz, der auch der AStA FU angehört, hat im letzten Jahr eine Kampagne zum Thema "Wohnen" gestartet. Wir versuchen hierdurch eine Öffentlichkeit zu schaffen, welche die Verantwortlichen in der Politik zum Handeln bewegt.

Was für BAFöG, die Hochschulpolitik und für Tarifverhandlungen studentischer Beschäftigte gilt, gilt auch für die Verbesserung der Wohnsituation von Studierenden. Zählbare Ergebnisse sind erst vorzuweisen, wenn wir uns organisieren und solidarisch zeigen. Mit Streiks, zivilem Ungehorsam und kontinuierlichem Druck haben wir die Chance auch hier Verbesserungen herbeizuführen. Denn das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Aber es ist nicht justiziabel und darum müssen wir es uns erkämpfen! Deshalb kommt mit uns auf die Straße! Demonstrieren wir gemeinsam für eine neue Wohnungspolitik, die auch unsere Interessen vertritt!

EMPÖREN WIR UNS!
Los geht's  am Samstag, den 6. April 2019 um 12 Uhr am Alexanderplatz.

Aufruf zur Demonstration: https://www.mietenwahnsinn.info/

Mehr zur Kampagne der LAK: https://www.lak-berlin.de/tag/wohnen/

[1] https://www.amnesty.de/mit-menschenrechten-gegen-armut/wohnen-wuerde/das-recht-auf-wohnen-stoppt-rechtswidrige-zwangsraeumu (Stand 19.3.2019)

https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/verfassung/artikel.41548.php (Stand 19.3.2019) [2]

https://www.wg-suche.de/wg-zimmer-kosten [3]

Barmer Arztreport 2018: https://www.barmer.de/blob/144354/4b9c44d83dc8e307aef527d981a4beeb/data/dl-pressemappe-barmer-arztreport2018.pdf (Stand: 19.3.2019)